Hauptstraße 22
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AMBULANTER GESUNDHEITSDIENST FÜNFSEENLAND
INFOS ZUR PFLEGEVERSICHERUNG
ZUM BEGRIFF DER PFLEGEBEDÜFTIGKEIT UND DER PFLEGEGRADE...

Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder einer Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, vorraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem Maße der Hilfe bedürfen.

REGELMÄßIGE VERRICHTUNGEN SIND:
Körperpflege Ernährung Mobilität Hauswirtschafltiche
Versorgung
Grundpflege

Grundpflege

Grundpflege

 
• Waschen
• Duschen
• Baden
• Zahnpflege
• Kämmen
• Rasieren
• Darm- und
Blasenentleerung
• Mundgerechtes
Zubereiten
der Nahrung
• Aufnahme
der Nahrung
• Selbständiges
Aufstehen
• Zu-Bett-Gehen
• An- und Auskleiden
• Gehen, Stehen
• Treppensteigen
• Verlassen und
Wiederaufsuchen
der Wohnung
• Einkaufen, Kochen
• Reinigen und
Beheizen der
Wohnung
• Spülen
• Wechseln sowie
Waschen der Wäsche
und Kleidung
Als Vertragspartner aller Kassen rechnen wir unsere Leistungen im Rahmen der Pflegegrade bzw. genehmigten Verordnung direkt mit den Pflege- und/oder Krankenkassen ab. Das erspart Ihnen viel Verwaltungsaufwand.

Keine Kosten! Bei vom Arzt verordneten und von der Pflegekasse anerkannten Leistungen.

Ihr Gesundheitsdienst Fünfseenland kümmert sich um Ihre Versorgung, Information und alle Formalitäten.

RUFEN SIE UNS AN
Profitieren Sie von unseren Erfahrungswerten, sparen sie wertvolle Zeit und haben Sie die Sicherheit, dass an alles gedacht wird.

Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr.
Ein Termin außerhalb unserer Geschäftszeiten ist jederzeit möglich.

08153-91 61 36
Ob Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes vorliegt, prüft der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK). Dieser ordnet den Betroffenen in 5 Pflegegrade ein.


Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 1
Ist der Betroffene nur geringfügig in seiner Selbständigkeit eingeschrängt, wird ihm der Pflegegrad 1 zugewiesen. (Dies entspricht einer Punktzahl 12,5 bis unter 27. Folgende Leistungen stehen ihm nun zu:

• Kostenerstattung von bis zu 125 Euro für
   Betreuungs- und Entlastungsleistungen
• Wohnraumanpassung bis zu 4.000 Euro
• Pflegehilfsmittel zum Verbauch: 40 Euro pro Monat
• Zuschüsse zum Hausnotruf: 10,49 Euro einmalig
   für die Anschlusskosten und 18,36 Euro monatlich
   für den Betrieb
Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 2
Erreicht der Antragsteller bei der Begutachtung 27 bis unter 47,5 Punkte, so empfielt der Gutachter der Pflegekasse die Anerkennung des Pflegegrades 2. Sofern die Pflegekasse den Pflegegrad 2 anerkennt, hat der Versicherte Anspruch auf folgende Leistungen:

• Pflegeleistungen von 689 Euro pro Monat
• Alternativpflegegeld bei häuslicher Pflege von
   316 Euro pro Monat
• Zuschuss für die vollstationäre Pflege in Höhe
   von 770 Euro pro Monat
• Leistungen für die teilstationäre Pflege (Tages- und
   Nachtpflege) in Höhe von 689 Euro pro Monat
• Entlastungsbetrag von 125 Euro pro Monat
• Kurzzeitpflege: 1.612 Euro pro Jahr
• Verhinderungspflege: 1612 Euro pro Jahr
• Wohmraumanpassung: bis zu 4.000 Euro
• Pflegehilsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat
• Zuschüsse zum Hausnotruf: 10,49 Euro
   einmalig für die Anschlusskosten und 18,36 Euro
   monatlich für den Betrieb
• Landespflegegeld von Euro 1.000 pro Jahr



Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 3
Eine schwere Beeinträchtigung in der Selbständigkeit schlägt sich in einer Bewertung zwischen 47,5 und unter 70 Punkten nieder. Sofern die Pflegekassse den Pflegegrad anerkennt, haben Betroffene Anspruch auf folgende Leistungen aus der Pflegekasse:

• Pflegesachleistungen: 1.298 Euro pro Monat
• Alternativplegegeld bei häuslicher Plege:
   545 Euro pro Monat
• Zuschuss zur vollstationären Plege im
   Alten- oder Pflegeheim: 1.262 Euro pro Monat
• Leistungen für die teilstationäre Pflege:
   1.298 Euro pro Monat
• Entlastungsbeitrag von 125 Euro pro Monat für
   zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen
• Kurzzeitplege: 1.612 Euro pro Jahr
• Verhinderungspflege: 1.612 Euro pro Jahr
• Wohmraumanpassung: bis zu 4.000 Euro
• Pflegehilsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat
• Zuschüsse zum Hausnotruf: 10,49 Euro einmalig
   für die Anschlusskosten und 18,36 Euro
   monatlich für den Betrieb
• Landespflegegeld von Euro 1.000 pro Jahr


Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit

Pflegegrad 4
Erreicht der Betroffene im Prüfverfahren 70 bis unter 90 Punkte, so ist von einer schwersten Beeinträchtigung der Selbständigkeit im Alltag auszugehen. Genehmigt die Pflegekassen den pLegegrad 4, so stehen dem Versicherten folgende Leistungen zu:

• Pflegesachleistungen: 1.612 Euro pro Monat
• Alternativplegegeld bei häuslicher Plege:
   728 Euro pro Monat
• Zuschuss zur vollstationären Plege im
   Alten- oder Plegeheim: 1.775 Euro pro Monat
• Leistungen für die teilstationäre Pflege:
   1.612 Euro pro Monat
• Entlastungsbeitrag von 125 Euro pro Monat
   für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen
• Kurzzeitplege: 1.612 Euro pro Jahr
• Verhinderungspflege: 1.612 Euro pro Jahr
• Wohmraumanpassung: bis zu 4.000 Euro
• Pflegehilsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat
• Zuschüsse zum Hausnotruf: 10,49 Euro
   einmalig für die Anschlusskosten und 18,36 Euro
   monatlich für den Betrieb
• Landespflegegeld von Euro 1.000 pro Jahr


Schwerste Beeinträchtigung der Selbsständigkeit

Pflegegrad 5
In den Plegegrad 5 wird der Patient eingestuft, wenn er bei der Begutachtung eine Punktzahl zwischen 90 und 100 Punkten erreicht. In diesem Fall muss der Gutachter besondere Anforderungen an die pflegerische Versorung vorlegen. Bisher entsprach dies der Plegestufe 3 mit eingeschränkter Alltagskometenz bzw. sogenannten Härtefällen. Hat ein Plegebedürftiger Plegegrad 5, so stehen ihm folgende Leistungen zu:

• Pflegesachleistungen: 1.995 Euro pro Monat
• Alternativplegegeld bei häuslicher Plege:
   901 Euro pro Monat
• Zuschuss zur Vollstationären Plege im
   Alten- oder Plegeheim: 2.005 Euro pro Monat
• Leistungen für die Teilstationäre Pflege: 1.995 Euro pro Monat
• Entlastungsbeitrag von 125 Euro pro Monat
   für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen
• Kurzzeitplege: 1.612 Euro pro Jahr
• Verhinderungspflege: 1.612 Euro pro Jahr
• Wohmraumanpassung: bis zu 4.000 Euro
• Pflegehilsmittel zum Verbrauch: 40 Euro pro Monat
• Zuschüsse zum Hausnotruf: 10,49 Euro
   einmalig für die Anschlusskosten und 18,36 Euro
   monatlich für den Betrieb
• Landespflegegeld von Euro 1.000 pro Jahr